Wer wir sind:

Auf dem Baugelände am 18.7.2019 (einige Gesellschafter fehlen.)

Wir sind eine bunte Truppe unterschiedlichen Geschlechts und Alters. Die unterschiedlichsten Berufe sind in unseren Reihen vertreten: Architekt, Verwaltungsfachfrau, Psychologin, Lehrer, Mechatroniker, Ingenieur und Sozialpädagoge. Einige wenige sind bereits im Ruhestand. Wir freuen uns auf das Zusammenleben unter einem Dach bzw. unter drei Dächern. Aktuell sind noch einige Wohnungen frei und auch gestalterisch ist noch etwas möglich, besonders auf dem Staffelgeschoss und in den Reihenhäusern. Daher freuen wir uns sehr, wenn unsere Gruppe in den nächsten Wochen weiter wächst. Vor allem für Familien mit Kindern haben wir noch sehr viel Platz.

Was wir machen:

Wir treffen uns i. d. R.  donnerstags und samstags, insgesamt zweimal pro Monat in der Gesellschafterversammlung, meistens im Aktivitetshuset, Norderstraße 49 (siehe Termine auf der Startseite dieser Website), um das Projekt voranzubringen. Die Themen, die wir diskutieren und wo Entscheidungen getroffen werden müssen, sind z. B. das Gebäude selbst (Ausstattung der Wohnungen, Energiekonzept u. v. m. ), Marketing, Umfeldgestaltung, Satzung, Beauftragung von Arbeiten, Verträge u. v. m..

Interessenten sind bei Gesellschafterversammlungen willkommen.

Unsere Vorstellungen

 

Freilandlabor

Foto vom Biotop 'Freiland-Labor' : An einem Bach im Grünen leben und trotzdem stadtnah.

Wir bauen ein „Haus der Möglichkeiten“.

Wir sind schon viele und werden immer mehr. Wir bauen Reihenhäuser und verschiedene Wohnungen für Familien, Studenten, Lebensgemeinschaften und Singles. Ein Großteil der Wohnungen ist barrierefrei. Wenn unser Haus fertig ist, werden 90-100 Menschen mit vielen verschiedenen Lebensgeschichten und Lebensentwürfen bei uns wohnen. Wir schaffen deshalb ein Haus der Vielfalt und haben viele unterschiedliche Interessen. Gemeinsam ist uns, dass wir unser Leben im Haus zusammen jetzt und zukünftig gestalten wollen.

Wir haben deshalb folgende Grundsätze des Zusammenlebens:

Wir gehen respektvoll und achtsam mit Menschen unterschiedlicher Herkunft, mit unterschiedlichen Ansichten und Interessen um. Die Benachteiligung von Menschen oder rassistisches Handeln schließen sich deshalb aus.

Wir unterstützen uns mit unseren jeweiligen Erfahrungen und nach unseren Möglichkeiten.

Bei uns sind alle Bewohnerinnen und Bewohner gleich. Alle Entscheidungen werden möglichst in Übereinstimmung getroffen. Grundlage dafür sind der Wille und die Bereitschaft zum Kompromiss. Konflikte werden offen angesprochen und geklärt.

Wir möchten Hierarchien möglichst vermeiden. Wegen der Größe der Gemeinschaft teilen wir uns jedoch auch Aufgaben und Verantwortung.

Wir leben in einer Welt des Wandels. Unser Wohnprojekt ist deshalb veränderlich. Ein gutes, gemeinsames Leben mit gegenseitiger Unterstützung und gesellschaftlichem Engagement bleibt unser Ziel. Hierbei sind wir offen, neugierig, erfinderisch und experimentierfreudig.

Damit dies so bleibt, treffen wir uns regelmäßig. Jeder trägt nach seinen Möglichkeiten etwas bei. Wir nehmen dafür in Kauf, an Besprechungen und Diskussionen teilzunehmen, Freizeit zu opfern und Kraft zu investieren, damit das Projekt entstehen und leben kann.

 

Ideen für ein gemeinschaftliches Leben:

Es gibt ein internes Kommunikationssystem ( Intranet), wo man z.B. spontan fragen kann, ob jemand mit einkaufen will, wo man mitteilen kann, dass es Kuchen im Gemeinschaftsraum gibt usw.

Es existiert ein digitales oder analoges Schwarzes Brett, wo Bewohner Dienstleistungen / Nachbarhilfen anbieten, wie z. B. kleinere Näharbeiten, Fahrrad reparieren, Tiere hüten, Kinder hüten, mit Photoshop / Lightroom helfen, bei der Steuererklärung helfen, ...

... und wo Aktivitäten angekündigt werden, wie z. B. Spieleabende, Lauftreffs, Vorlesestunden für Kinder, gemeinsames Kochen, ...

Im Atriumhaus gibt es einen Ort, wo man Sachen hinstellen kann, die man nicht mehr benötigt, aber ein Anderer vielleicht brauchen kann,

..., wo Bücher zum Tauschen bereitstehen.